Mit welchen Methoden ich arbeite:

  • tiefenpsychologisch fundierte Gesprächstherapie, d.h. ich beziehe mich auf die Grundannahmen der Psychoanalyse (Weiterbildungskreis Psychotherapie Oberschwaben)

  • Psychodramatherapie (Moreno-Institut, Überlingen)

  • Systemische Therapie (Gesellschaft für Systemische Therapie, Heidelberg)

  • Psychodynamisch-imaginative Psychotherapie (Luise Reddemann)

  • Energetische Psychotherapie (Michael Bohne)

  • MBSR (Mindfullness Based Stress Reduction) nach Jon Kabat-Zinn

  • Autogenes Training

  • Psychoonkologische Begleitung (Weiterbildung Tumorzentrum Mainz)

Welche persönliche Einstellung meine Arbeitshaltung prägt: 

Viele Menschen, die mich aufsuchen, erzählen ihre Lebens-und Leidensgeschichte schmerzvoll und belastend. Sie erleben sich nicht als Gestalter dessen, was geschieht, sondern hilflos und ohnmächtig den Situationen ausgeliefert.

Es gibt Dinge, die uns im Leben widerfahren, die wir nicht verändern können. Doch statt sie hinzunehmen und daran zu verzweifeln, zu resignieren bis hin zur Entstehung von körperlichen Symptomen, haben wir die Möglichkeit, Geschehenes und Erlebtes neu zu beschreiben, den Dingen eine andere Bedeutung zu geben. Eine neue Bedeutung kann es uns erleichtern, mit Erlebtem und Erfahrenem in eine versöhnlichere Haltung zu kommen.

Grundlage für diesen inneren Veränderungsschritt ist eine wohlwollende, wertschätzende Haltung sich selbst gegenüber. Um sich dieser Haltung annähern zu können, kann die therapeutische Beziehung hilfreich sein als ein Raum für eine neue Lernerfahrung. Denn wir lernen den liebevollen Umgang mit uns selbst in Beziehungen. Dieses Lernen geschieht bereits von Anbeginn unseres Lebens in der haltgebenden Beziehung zu unseren Eltern oder zu ersten wichtigen Bezugspersonen.

Wenn dieses Lernen im Schutz von Geborgenheit und Einfühlung nicht ausreichend möglich war und deshalb kein grundlegendes Vertrauen in sich selbst entwickelt werden konnte, sehe ich es als meine therapeutische Aufgabe an, einen geschützen Raum zum Experimentieren und für eine positive, korrigierende Beziehungserfahrung zu gewähren. Hier sind Achtsamkeit, Mitgefühl und Wertschätzung meinerseits die Basis der gemeinsamen Arbeit.